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Schmalzmühle

Käseseminar

Es ging weiter zur Schmalzmühle nach Röckingen. Dort begrüßte uns Fritz König, der Chef des Hauses, der mit Frau und Mutter einen Erlebnis- und Gesundheitshof mit 15 Milchkühen, 3 Hunde, 5 Katzen, 20 Hühner und einen Hahn betreibt. das zeigt, dass ein kreativer Landwirt auch ohne riesige Ländereien bestehen kann. Sein Erfolgsgeheimnis beim Käseseminar sind seine flotten Sprüchen, die anschaulichen Vorgänge, indem er sein Publikum voll einbezieht. Auf jedem Tisch stand ein auf 34 Grad erwärmter Milchtopf und alle Teilnehmer bekamen eine Aufgabe. Als erstes wurden die Deckellupfer gesucht, dann die Pipettenfüller, die Labgießer, die Rührer, die Fingertester, die Schneider und die Milchkrauler, dabei hatten die Deckellupfer den wichtigsten Job. Natürlich bekamen wir zwischendurch die Käsespezialitäten der Schmalzmühle zum Kosten gereicht. Zusammen mit frischer Butter und fränkischen Bauerbrot gab es als erstes einen "Gaumenkitzler" ein lecker, leichter Brotaufstrich. Danach ein fünf Wochen alter Hartkäse Namens "Hochwasserpegel", schon da mussten wir aufpassen, dass man nicht zu viel futterte. Weiter ging es mit dem "Mühlrad" ein Schnittkäse mit Schnittlauch, Bockshornklee usw., anschließend gab es ein 45 Wochen alter "Hochwasserpegel" und zum Schluss ein in Öl und feinen Kräuter eingelegter "Bauernrebell". Welcher Käse schmeckte nun am besten? Schwer zu sagen, auf jeden fall waren wir alle satt.