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Tagesausflug in die Landeshauptstadt

 

Bildungsausflug zum Landtag und Fernsehturm nach Stuttgart

Am Montagmorgen des 4. Juni 2018  sind 38 Landfrauen und ein Gastherr  mit Bus und Bahn

aufgebrochen, um dem Landtag und dem Fernsehturm in Stuttgart einen Besuch abzustatten.

Im unteren Schloßpark gab es  unser obligatorisches Brezelfrühstück bevor uns Frau

Stanislav vom Besucherdienst des Landtages im neuen Besucherzentrum des Landtags begrüßte.

Frau Stanislav erzählte uns einiges über das 1961 eingeweihte und inzwischen unter Denkmalschutz

stehende Haus des Landtages,  das von außen nicht unbedingt gefällig aussieht, aber innen durch

den Blick durch die riesigen Panoramafenster und lichtdurchflutenden Räume sehr freundlich wirkt.

An der " Ahnengalerie" der Ministerpräsidenten vorbei ging es zum Plenarsaal, der architektonisch

durch die schimmernde Deckenkonstruktion auffällt.  Nach einigen Erklärungen zur Zusammen-

setzung und Arbeit des Landtags wählten  wir unter Leitung unserer frisch ernannten Landtags-

präsidentin und ihrer beiden Schriftführerinnen die neue Ministerpräsidentin unseres kleinen

 Landtages. Da es dabei nicht immer ordnungsgemäß zuging, mußte unsere resolute Landtags-

präsidenten  manch Abgeordneten mit der Glocke zur Ordnung rufen!

Nach dem Landtagsbesuch ging es dann mit der Straßenbahn zu Stuttgarts Wahrzeichen, dem

Fernsehturm. Im Restaurant am Fuße des Turms  war das Mittagessen geplant. Da eine zweite große

Gruppe sich zur selben Zeit zum Essen eingefunden hatte, blieb der Service leider hinter den

Erwartungen zurück. Satt wurden trotzdem alle und pünktlich um 13.30 ging es zur Turmführung.

Von Herrn  Alwes erfuhren wir, dass der erste Fernsehturm aus Stahlbeton von Fritz Leonardt

konstruiert  und nach nur 20 monatiger  Bauzeit 1956 eingeweiht wurde. Bis dahin einmalig war auch

 die Idee der Doppelnutzung. Die eigentliche Nutzung als  Sendeturm und die touristische Attraktion

 durch ein Restaurant in schwindelnder Höhe und einer Besucherplattform.

Mit dem Aufzug ging es dann hoch zum Turmkorb, wo sich außer dem Cafe und der Besucherplatt-

form auch ein Veranstaltungsraum befindet. Dort sahen wir dann einen Film über den Bau des Turms

und  über die Brandschutzmaßnahmen, die für die Wiedereröffnung nach der Schließung 2013 nötig

waren . Danach blieb noch Zeit den Blick vom Turm ins Ländle schweifen zu lassen bzw. in 144 m

Höhe einen Cafe zu genießen. Mit der Straßenbahn und einer überfüllten S-Bahn ging es dann wieder

zurück ins Weissacher Tal.

Vera Durst